Brüdenkondensataufbereitung nach Klärschlammtrocknung

4. Mai 2022

Klärschlämme aus kommunalen Kläranlagen oder industriellen Betriebskläranlagen dürfen nur mit behördlicher Genehmigung landwirtschaftlich verbracht werden. Während des Trocknungsprozesses entsteht Brüdenkondensat. Es lässt sich nicht vermeiden, dass sich Reststoffe des Klärschlammes in dem Kondensat befinden. Das so belastete Brüdenkondensat muss vor der Einleitung in die Kanalisation gereinigt werden, um die Einleitungsstandards zu erfüllen.

Es werden aktuell kaum noch neue Genehmigungen erteilt, sodass die thermische Klärschlammverwertung ein immer größeres Gewicht erhält. Zunehmend werden die Schlämme durch spezialisierte Unternehmen getrocknet, um danach thermisch verwertet zu werden.

Ein Teil dieser Brüdenkondensat Aufbereitung ist eine TIA Abwassertechnik Flotationsanlage, die dem Kondensat Fette, Öle und andere flotierbare Stoffe entzieht. Der abgeschiedene Flotatschlamm wird entwässert und weiter verwendet.

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